18. August 2016

Alles auf einmal – geht das?

Kompakttouren für Kinder

Wandern, Spaß und Action unter einen Hut zu bringen, ist kein Kinderspiel. Und haben dann auch noch die Sprösslinge ihre eigenen Vorstellungen, endet der geplante Familienausflug schnell im Chaos. Anders in Hoch-Imst: Voilà, wir empfehlen folgende Kompakttouren ...

Über den Jägersteig zur Latschenhütte

Start: Der Start zu dieser leichten, aber äußerst abwechslungsreichen Wanderung befindet sich direkt an der Mittelstation. Dort liegt neben der Untermarkter Alm auch der Start zum Alpine Coaster. Die längste Alpen-Achterbahn ist quasi der Motivations-Joker für Eltern während der Tour.

Dauer: Mit kleinen Kindern kann die Wanderung bis zu 40 Minuten lang dauern. Auf jeden Fall sollten die vielseitigen Wegabschnitte ohne Hektik genossen werden. Als Belohnung lockt der Hüttenschmarren auf der Latschenhütte.

Highlights: Auf den ersten Metern über die Almböden lohnt sich ein Rundum-Blick – hier bietet sich die beste Aussicht! Das Naturhighlight der Route ist der Jägersteig (beim großen Adler rechts halten und vor der Brücke links). Dieser eröffnet mit Holzstiegen, Riesenfelsblock und einem halboffenen Felsendom ein kleines, magisches Waldjuwel. Neben dem wildromantischen Jägersteig bietet die 3,5 km lange Fahrt mit der längsten Alpen-Achterbahn der Welt zurück ins Tal immer wieder aufs Neue einen echten Höhepunkt.

Raum zum Spielen: Das kleine Rinnsal links zu Beginn des Weges hat schon viele Kinder angezogen. An heißen Tagen empfiehlt es sich, darin barfuß zu wandern. Der Jägersteig offenbart sich für den Nachwuchs als riesengroßer Natur-Spielplatz, wo anstelle von Schaukeln, Rutschen und Co. Bäume, Felsen und Bäche warten. Weitere Spiel-Möglichkeiten: Karussell bei der Latschenhütte, am Bach beim Einstieg zum Jägersteig, auf den Wiesen rund um die Hütte sowie bei der Untermarkter Alm.

Gut zu wissen:

  • Retour geht es entweder über denselben Weg oder ab der Latschenhütte über die dahinterliegenden Wiesen zum Bach und am Speicherteich vorbei zurück zum Ausgangspunkt.
  • Der Jägersteig ist für Kinderwagen nicht geeignet.
  • Die Latschenhütte hat am Montag Ruhetag.

Weitere Programmpunkte: Einkehren in der Untermarkter Alm; Albins Spielepark, Segway-Fahren, Trial-Parcours, Badesee, Tennisplätze, Fit 2000-Parcours, Sonnenterrassen der Gastronomiebetriebe (alles rund um die Talstation Hoch-Imst)

Weiterführende Links:

Vom Alpjoch zur Mittelstation

Start: Ausgangspunkt der Tour ist das Alpjoch – leicht mit den beiden Sektionen der Imster Bergbahnen zu erreichen. Bei dieser Route überwindet man 500 Höhenmeter im Abstieg, meist entlang der Piste.

Dauer: Zwischen 50 Minuten und einer Stunde sollte man mit Kindern einplanen.

Highlights: Die beiden ersten Höhepunkte liegen praktischerweise gleich am Start: die Aussichtsplattformen SunOrama und Adlerhorst eignen sich ideal um sich mit der beeindruckenden Landschaft der Umgebung vertraut zu machen – speziell die Blicke ins Gurgltal, auf das Tschirgantmassiv und die Ötztaler Alpen sind lohnenswert. In den angenehm geformten Holz-Liegen des SunOramas tankt man Kraft für den Abstieg. Vom Adlerhorst aus eröffnet sich die mit schroffen Felswänden gespickte Bergwelt des Muttekopfgebiets. Von der Mittelstation zurück ins Tal geht es dann am besten per Alpine Coaster. Die auf Schienen geführte Sommerrodelbahn wird zum unvergesslichen Abschluss eines gelungenen Familienausflugs.

Raum zum Spielen: Die Almwiesen, die im Winter als Piste genutzt werden, eignen sich perfekt für Gruppenspiele oder bieten einfach viel Platz zum ausgiebig Herumtollen. Folgt man vor dem letzten Steilhang dem links abzweigenden Weg, gelangt man zum Malchbach-Schlepplift. Die Wiesen entlang des Liftes haben eine optimale Neigung. Ein ganz spezielles Familienerlebnis ist es, Hand in Hand nebeneinander darüber zu laufen. Weiters befinden sich bei der Mittelstation eine Hüpfburg und ein großer Sandkasten sowie ein Spielplatz bei der Untermarkter Alm gleich gegenüber.

Gut zu wissen: Der Großteil der Strecke liegt in der Sonne – das sollte bei heißem Wetter bedacht werden.

Weitere Programmpunkte: Abstecher zur Latschenhütte, Alpine Coaster Imst, Einkehren in der Untermarkter Alm; Albins Spielepark, Segway-Fahren, Trial-Parcours, Badesee, Tennisplätze, Fit 2000-Parcours, Sonnenterrassen der Gastronomiebetriebe (alles rund um die Talstation Hoch-Imst)

Weiterführende Links:

Nuireithrunde Hoch-Imst

Start: Beim Parkplatz in Hoch-Imst startet man in nordöstliche Richtung entlang des unteren Endes der großen Wiese. Die Tour ist ausreichend beschildert und eignet sich besonders für kleine Kinder, die auf Entdeckungsreise gehen wollen. Die Runde kann auch in umgekehrter Richtung begangen werden. Start ist dann die erste Abzweigung rechts am Fahrweg zur Untermarkter Alm (am Ende des Zaunes).

Dauer: Für einen genüsslichen Spaziergang planen Familien ca. 45 Minuten für die Runde ein.

Highlights: Der Weg gestaltet sich sehr abwechslungsreich: Erst direkt entlang der Wiese, dann weiter auf einem breiten Forstweg bis zur Abzweigung (dort befindet sich auch ein erster Rastplatz mit Bank) und von dort weiter über einen Waldweg, vorbei an weiteren Sitzmöglichkeiten. Auf den letzten Metern vernimmt man oft ein freudiges Aufschreien – das stammt von den auf der Zielgerade der Alpenachterbahn befindlichen Coaster-Piloten und macht Lust, selbst die 3,5 km lange Gaudi auszuprobieren.

Raum zum Spielen: Entlang der Strecke locken Bäche, Wälder und viel Natur kreative (Unruhe-)Geister zum großen Entdeckungs-Abenteuer. Zurück bei der Talstation wartet als Draufgabe noch der Family-Park mit Bungy-Trampolin, Quad-Bahn, Spielplatz u.v.m.

Gut zu wissen: Die Nuireithrunde ist für Kinderwägen nicht geeignet, empfiehlt sich aber bei jedem Wetter.

Weitere Programmpunkte: Alpine Coaster Imst, Albins Spielepark, Segway-Touren, Trial-Parcours, Badesee, Tennisplätze, Fit 2000-Parcours, Sonnenterrassen der Gastronomiebetriebe (alles rund um die Talstation Hoch-Imst)

Weiterführende Links:

Alles auf einmal – das geht in Hoch-Imst!