12. September 2016

Natur-Momente

Von Gebirgsoasen, wilden Orchideen, schroffen Felsen und der kleinen Grotte

Die Natur gibt Kraft. Hoch-Imst verfügt über eine intakte Natur-Landschaft. Zerklüftete Felswände wechseln mit artenreichen Blumenwiesen, magischen Wäldern und plätschernden Bächen. Ein Besuch lädt
leere Akkus wieder auf. Hier sind unsere Natur-Highlights:

1

Fels am Adlerhorst

Die leicht erreichbare Aussichtsplattform Adlerhorst nahe der Bergstation am Alpjoch zeigt die schroffen Seiten des Hochgebirges. Auf einer Seite stechen die steilen Flanken vom Alpjoch ins Auge. Längs durchzogen sind diese vom Drischlsteig, der zur Muttekopfhütte führt. Auf der anderen Talseite erstrecken sich oben die spitzen Felsformationen des Platteins, darunter die steilen mit Latschen bewachsenen Hänge. Dazwischen liegt der Hausberg von Imst, der 2.774 Meter hohe Muttekopf.

2

Wald am Jägersteig

Er liegt zwischen Malchbachlift und Latschenhütte, ist rund 400 Meter lang. Der Jägersteig durchzieht ein mit überdimensional großen Felsblöcken versehenes Waldjuwel. Wanderer wähnen sich in einer anderen Welt, Kinder in einer Märchenwelt. Der Weg führt am Bach entlang, zwischen moosbedeckten Felsen und modrigen Bäumen hindurch, über Holzstiegen und –Brücken, vorbei an alten Baumstämmen. Es wirkt so, als hätten hier Moose und Flechten den Wald in eine ewige Ruheinsel verwandelt.

3

Moor im Seebrig

Das nicht allzu leicht erreichbare und beinahe noch schwerer auszumachende Kleinod gleicht einer Hochgebirgsoase.
Im Zentrum des Seebrig-Gebietes liegt auf einer Höhe von etwa 2.300 m Meereshöhe ein ausgedehntes Wollgrasmoor um einen kleinen See.
Zu finden ist dieses besondere Fleckchen Erde von der Muttekopfhütte aus in westlicher Richtung.

4

Höhle in der Blauen Grotte

Was möglicherweise bereits in der Römerzeit zum Erzabbau geschaffen wurde, erfreut heute besonders Wanderer durch die Rosengartenschlucht. An deren Ende liegt die Höhle unweit des Parkplatzes der Imster Bergbahnen. Die Blaue Grotte eignet sich ideal für eine kleine Entdeckungsreise unter der Erde: Der Name stammt übrigens von der unvergänglichen Wasser-Pfütze in der Nordostecke,

die bläulich schimmert.

5

Relaxen auf der Wiese

Im Sommer verwandeln sich Wiesen und Berghänge in Hoch-Imst in ein buntes Blumenmeer. Für den „Schmuck“ am grünen Gras sorgt eine Vielzahl von Alpenblumen, wie Hahnenfuß, Schafgarbe, Margerite, aber auch seltenere Gattungen wie Enzian, Alpenrose, Arnika, Kohlröschen oder Orchideen wie das Knabenkraut. Besonders reichhaltig blüht es zumeist am Alpjoch sowie unterhalb der Untermarkter Alm. Im Muttekopfgebiet trifft man mit viel Glück auch ab und an auf ein Edelweiß.

6

Erfrischung am Wasser

Ein Bach tut immer gut. Kinder könnten oft stundenlag dort verbringen. Möglichkeiten gibt es dazu viele: Angefangen vom
Badesee in Hoch-Imst bis zum Schinterbach, der durchs Alptal fließt und an mehreren Stellen leicht zugänglich ist. Auch weiter oben, etwa am Jägersteig oder rund um die Muttekopfhütte wirkt das Wasser als Anziehungspunkt. Ein spezieller Natur-Genuss ist es immer, nach kräfteraubender Wanderung den geschundenen Füßen ein kaltes Bad in einem Gebirgsbach zu gönnen.