05. Februar 2018

Keine Lust auf Skifahren?

7 Zutaten für einen Wintertag abseits der Piste

„Weil Skifahren ist das „Leiwandste“ [Tollste], das man sich nur vorstellen kann…“… tönt der österreichische Liedermacher Wolfgang Ambros. Doch nicht alle sehen das so. In Hoch-Imst gibt´s viele Angebote für verlockende Winterfreuden abseits der Piste.

1

Rodeln

Rund um das Skigebiet Hoch-Imst eröffnen sich gleich zwei Möglichkeiten für´s Schlittenfahren inklusive Einkehrschwung: Gemütliche lösen ganz bequem ihr Ticket ins Vergnügen und gondeln mit dem Lift bis zur Mittelstation der Imster Bergbahnen. Nach geselligem Hüttenzauber in der Untermarkter Alm geht es über die 4 km lange und mit dem Gütesiegel des Tiroler Rodelvereines ausgezeichnete Naturrodelbahn in flotter Fahrt retour ins Tal. Wer die Kombination mit einem sportlichen Aufstieg bevorzugt, nimmt ab der Untermarkter Alm noch 30 Min. Fußmarsch auf sich und gelangt direkt zur Latschenhütte. Ab hier schlängelt sich die Naturrodelbahn Obermarkter Alm 6 km lang ins Tal. Jeweils mittwochs und samstags laden die Imster Bergbahnen zusätzlich zur Rodelpartie bei Flutlicht (18:30 Uhr – 21.30 Uhr)!

2

Alpine Coaster Imst

Die längste Alpen-Achterbahn der Welt sorgt auch in der kalten Jahreszeit für Furore. „Think big and fast“ lautet die Devise aller Coaster-Piloten auf der 3,5 Kilometer und 500 Höhenmeter messenden Strecke. Auf bis zu zehn Metern über dem Boden schlängeln sich die Schienen durch tiefverschneite Wiesen und Wälder ins Tal. Nach rund neun Minuten endet das Abenteuer an der Talstation des Skigebietes Hoch-Imst.

3

Schneeschuh- bzw. Winterwandern

Knirschender Schnee unter den Füßen, verschneite Bergwelten im Blick. Per pedes lässt sich die kalte Jahreszeit besonders eindrucksvoll genießen. Rund um die Imster Bergbahnen gibt es verschiedene, allesamt bestens ausgeschriebene Routen speziell für (Schneeschuh-)Wanderer. Schon lange kein Geheimtipp sind zum Beispiel die in rund 45 Minuten zu bewältigende Nuireithrunde oder die Wanderung von Hoch-Imst auf fast ebenen Weg in Richtung Linserhöfe und retour (ca. zwei Stunden).

4

Skitour

Beschaulich bergauf und rasant bergab lautet der perfekte Mix für Liebhaber der Trendsportart Nummer eins. In Hoch-Imst eröffnen sich gemütliche bis herausfordernde Varianten für jede Könner- und Kennerstufe. Neben dem (auch bei Nachteulen) beliebten Aufstieg zur Untermarkter Alm über den Ursprungweg gibt es viele feine Routen wie etwa von Hoch-Imst über den Opferstock zur Latschenhütte. Der Muttekopf (2.774 m) ist der Hausberg der Imster und lockt mit „Wow!“-Panorama und anspruchsvoller Streckenführung. Bei allen Touren gilt es im Vorfeld unbedingt den aktuellen Schnee- bzw. Lawinenbericht und die 10 Empfehlungen für Pistentouren
des Österreichischen Kuratoriums für Alpine Sicherheit zu beachten!

5

Eislaufen

Pirouetten drehende Eisprinzessinnen und Hockeycracks von morgen entdecken in Hoch-Imst ein kleines, sehr feines Angebot. Klein und Groß schweben mit einer gehörigen Portion Schwung und Eleganz übers glatte Parkett gleich hinter den Parkplätzen des Skigebietes. Auf einer kleinen Waldlichtung gelegen lockt der beliebte Eislaufplatz mit besten Bedingungen, abendlicher Beleuchtung bis 21.00 Uhr (täglich)
– und freiem Eintritt!

6

Langlaufen

Der aus dem hohen Norden stammende Traditionssport sorgt auch in Hoch-Imst für Furore. Zum Gleiten statt Hetzen laden wahlweise die Hoch-Imst-Loipe auf 2,5 km oder die etwas anspruchsvoller gestaltete Strecke Teilwiesen über 6 km. Den Sportlern auf schmalen Brettern gefällts: längst gelten die Langlaufrouten nicht mehr als Geheimtipp und bieten eine schneesichere Spielwiese
für klassischer Läufer und Skating-Spezialisten.

7

Genuss am SunOrama

Warum nicht einfach einmal nichts tun und die Seele baumeln lassen? Sonnenanbetern und Relaxhungrigen sei dafür das SunOrama direkt bei der Bergstation Alpjoch auf 2.050 Meter Seehöhe wärmstens empfohlen. Von gemütlichen Sitzgelegenheiten und Wohlfühlliegen aus genießt man wahlweise die grandiosen Ausblicke auf Imst, das Gurgltal und die umliegenden tiefverschneiten Berghänge oder beobachtet
das bunte Treiben der Wintersportler auf der Piste.