01. Februar 2017

Am Berg so fein wie daheim

Was wäre ein Skitag bzw. Rodel-Ausflug ohne Einkehrschwung? Wahrscheinlich nur halb so lustig. Hoch-Imst bietet Wintersportlern gleich zwei Möglichkeiten, in warmen Stuben oder auf sonnigen Terrassen die nötige Energie für vielseitige Aktivitäten im Schneegestöber zu tanken.

Die Latschenhütte: Das gastfreundliche Juwel in Hoch-Imst

Original tirolerisch und urgemütlich. So beschreiben nicht nur die vielen Stammgäste die Latschenhütte auf 1.623 Metern. 



Wirtin Waltraud ist hier oben ganz in ihrem Element. Sie ist eine Gastronomin der „alten Schule“. Immer mit einem Lächeln auf den Lippen, zuvorkommend und der genau richtig dosierten Prise Humor kredenzt sie ihren Besuchern allerlei köstliche Bergler-Kost. Dazu gehören zum Beispiel würzige Kasspatzln aus der Riesenpfanne mit Krautsalat oder der legendäre Hütten- bzw. Kaiserschmarrn für Naschkatzen.


Sowohl hungrige Rodler als auch kleine Gäste fühlen sich in der Latschenhütte wohl, denn die rührige Gastgeberin hat ein großes Herz für Kinder und bemüht sich besonders um ihr Wohl. Die Stuben sind in Holz- bzw. Stein-Optik gehalten und vermitteln typische alpenländische Gemütlichkeit. Draußen vor der Tür dreht sich ein von Waltrauds Gatten selbst gezimmertes Holzkarussel und bildet – neben Ski- bzw. Winterwander- oder Rodelvergnügen – ein weiteres Highlight für kleine Sausewinde.

Die Untermarkter Alm (kurz U-Alm): bodenständig & stylish

Skifahrer auf der Suche nach einem Logenplatz in der Wintersonne. Winterwanderer und Rodler mit einem Bärenhunger im Gepäck. Junge Wilde aus dem Fun-Park. Sie alle pilgern immer wieder gern zur Untermarkter Alm direkt an der Mittelstation der Imster Bergbahnen (1.500 Meter Seehöhe). Neben typischen Gerichten wie Brettljause oder Knödeln in verschiedenen Variationen hat es vor allem der original U-ALM-Burger vielen angetan.


Im Dezember 2012 brannte die Skihütte komplett ab und wurde neu aufgebaut. Der Gebäudekomplex umfasst mit Holz aus heimischen Wäldern getäfelte Restaurant-Räumlichkeiten, 30 Schlafplätze „umrahmt“ von duftendem Zirbenholz und einen modernen Seminarraum. Lichtdurchflutet, hell und mit großer Terrasse findet sich hier eine gelungene Mischung aus uriger Skihütte, trendiger Arbeits-Location und gemütlichem Ort für eine Übernachtung am Berg.