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Respektvolles Miteinander: Tourengeher und Skigebiet

12 Tipps einer gelungenen Koexistenz von Skigebiet und Tourengehern
Hoch-Imst forciert einen gegenseitigen respektvollen Umgang mit Pistentourengehern. Das funktioniert, wenn Bergbahnen, Skifahrer und Tourengeher aufeinander Rücksicht nehmen und Sicherheitshinweise und Regeln eingehalten werden. Wir zeigen, wie die Koexistenz von Skigebiet und Tourengehern gelingt:

Tourengeher auf dem Weg zur Latschenhütte bei der Mittelstation in Hoch-Imst

Alle an einem Strang

Die Imster Bergbahnen engagieren sich für Tourengeher und bemühen sich um eine funktionierende Koexistenz zwischen Skigebiet, alpinen Skifahrern und Skitourengehern. Die Aufnahme in der vom Land Tirol sowie den alpinen Vereinen geförderte Broschüre „Pistentouren im Großraum Innsbruck – Sicher & Fair“ (Herausgeber: Koch alpin GmbH) bestätigt dieses Engagement. Davon sollen alle Beteiligten profitieren. Nicht selten geht ein und derselbe Gast beispielsweise am Abend mit den Tourenski die Piste hinauf und kommt am nächsten Tag mit der ganzen Familie zum Skifahren wieder.

Abzweigen erwünscht

In Hoch-Imst gibt es mit dem Ursprungweg und der Route über den Opferstock zwei eigene Route für Tourengeher parallel zur Piste.

Gebührenfrei

Kostenlose Parkplatzbenützung für alle Wintersportler.

ROMANTIK-BONUS

Der Ursprungweg wird von der Untermarkteralm ab 23.12. jeden Samstagabend mit Fackeln beleuchtet.

Das Gebot der Fairness im Sport

Auch Skifahrer sind zu einer gewissen Akzeptanz gegenüber Pistentourengehern aufgerufen. Im Sinne der eigenen Sicherheit gilt es bei Aufsteigern entlang der Pistenränder das Tempo entsprechend anzupassen und genügend Abstand zu halten.
Für Tourengeher heißt es: Durch einfache Maßnahmen und dem Beachten einiger Leitlinien kann jeder Pistentourengeher selbst einen Beitrag leisten, damit ein friedvolles Miteinander und der Spaß an der Bewegung in der Natur vorranging bleiben. Ebenso wird damit gewährleistet, dass das Angebot in Hoch-Imst im gewohnten Umfang weiterhin bestehen kann.

Definitiv keine Randerscheinung, aber:

Zur eigenen Sicherheit entlang der Piste nur am Pistenrand aufsteigen.

Im Gänsemarsch

Nicht nebeneinander, sondern hintereinander aufsteigen, um den abfahrenden Wintersportlern genügend Platz zu bieten.

Zebrastreifen? Fehlanzeige!

Pisten nur an übersichtlichen Stellen möglichst rasch queren.

Ungestörter Aufstieg

Bei alternativen Aufstiegsrouten (wie der Ursprungweg in Hoch-Imst), diese benützen.

Um Leben und Tod

Sicherheitshinweise und Sperrzeiten von Pisten – speziell in der Nacht – ohne Ausnahme einhalten. Pistensperren dienen den Bergbahnen zur notwendigen Präparierung. Im Skigebiet Hoch-Imst erfolgen diese Arbeiten teilweise mit Seilwinden. Werden Sperren ignoriert, kann es zu lebensgefährlichen Situationen kommen.
Siehe Video unten: „Gefährliche Begegnung - Skitouren auf der Piste“

Sicher & Fair

Um Unfälle und Konflikte zu vermeiden, sollten die
„10 Empfehlungen für Pistentouren“ des Österreichischen Kuratoriums für Alpine Sicherheit beachtet werden.


Think further, act fair

Wir wollen ein verträgliches Miteinander aller Pistenbenützer. Damit der Spaß am Sport und die Freude an der Bewegung bei allen Wintersportlern im Vordergrund stehen kann!

Skipiste in Hoch-Imst im Winter